Teil eines Werkes 
1. Band (1858)
Entstehung
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erwiderte er, daß, wenn Gründe der Klugheit ihn geleitet hätten, er Frankreich nie verlaſſen haben würde; der Würfel ſei gefallen, und nur wenn Lochiel es ſelbſt ihm ſage, vermöge er zu glauben, daß er ſeine Sache verlaſſen habe.

ſach einigen leiſe ertheilten Verhaltungsmaß⸗ regeln an Tullibardine legte er ſein Schwert und ſeine übrigen Waffen, die er im Gürtel trug, ab, und übergab ſie in deſſen Hände.

„Behalten Sie doch um's Himmels willen Ihre Waffen,“ ſagte der Marquis.

„Zur Vertheidigung wären ſie nutzlos,“ erwiderte Carl mit trübem Lächeln,„ſelbſt wenn Verrätherei möglich wäre. Aber mein Fuß iſt auf ſchottiſchem Boden und ich habe nichts zu fürchten. Wer würde den Fluch der Nation auf ſich laden wollen, indem er dem Verbannten Gewalt anthäte, der zurückkehrt, um ſein Land zurückzufordern?“

„Sie haben Recht, Sir,“ bemerkte der Fremde; „durch ſolch edelmüthiges Vertrauen werden Throne gewonnen.“

„Wie heißen Sie?“ fragte der Prinz.

„Ronald von Kinlochmoidart,“ erwiderte der junge Mann, ſich tief verbeugend.

„Ein ächt ſchottiſcher Name, und, wie ich nicht zweifle, ein ächt ſchottiſches Herz. Leben Sie wohl, Marquis! Sie haben Ihre Pflicht als Freund erfüllt, indem Sie mir von meinem gefährlichen Unternehmen abzurathen ſich bemühten. Ich werde ſicher in dem⸗ ſelben dem Namen, den ich trage, oder dem edel⸗ müthigen Volke, über das ich vielleicht eines Tages zu regieren beſtimmt bin, keine Schande machen.“