auch der Ausgang des Zweikampfes ſein möge, dem⸗ ſelben eine politiſche Bedeutung beigelegt werden würde. Deßhalb war es ihm lieb, einen Engländer zum Secundanten zu haben, deſſen Sprache und Be⸗ nehmen beurkundeten, daß er keiner untergeordneten Claſſe der Geſellſchaft angehöre. Trotz der Aufre⸗ gung des Augenblicks fühlte er aber doch wohl, daß es vergebens wäre, den Grund ſeiner Wahl ſeinen Freunden begreiflich zu machen.
Als die Betheiligten in das Zimmer traten, wo das Duell vor ſich gehen ſollte, unterſuchte der Fremde genau, ob die Lichter gleichförmig vertheilt ſeien, und veränderte den Standpunkt derſelben zu Raw⸗ lins Verdruß, dem es, trotz ſeines thieriſchen Muthes und Temperaments, etwas unbehaglich wurde, als er das kaltblütige, geſchäftsgewandte Benehmen des widerwärtigen alten Mannes bemerkte.
Es wurde beſchloſſen, daß das Duell mit Piſto⸗ len vor ſich gehen ſolle, welche die Secundanten luden und am äußerſten Ende des Zimmers auf einem Tiſch unter ein Sacktuch legten, worauf eine Guinee in die Höhe geworfen wurde zur Entſchei⸗ dung der Wohl.
„Der König!“ rief Rawlings, als das Geldſtück in die Höhe flog.
„Das Wappen für mich,“ ſetzte Allan kaltblü⸗ tig hinzu.
Der Baronet gewann.
Obgleich ſeine Freunde wenig Gewicht auf die Auswahl der Waffe legten, ſo nahmen ſie es doch als ein günſtiges Vorzeichen auf. 5


