Teil eines Werkes 
1. Band (1858)
Entstehung
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Rawlins;noch ein ſolches Wort und ich ſchlitze Ihnen die Ohren auf!

Der Fremde ſixirte ihn mit ſtolzem, faſt verächt⸗ lichem Lächeln.Seien Sie unbeſorgt, ſprach er, wenn Sie Sir Allan glücklich entgehen, ſo ſoll es mich ſehr freuen, Ihnen Genugthuung zu geben; vielleicht mehr als Ihnen lieb iſt. Sie müſſen ſich mit dieſem Menſchen ſchlagen, ſetzte er, gelaſſen an den Baronet ſich wendend, hinzu;ich bin zwar überzeugt, daß er tief unter Ihnen ſteht, ſowohl an Geburt, als an edler Denkungsweiſe, aber er iſt ein⸗ mal Officier, und dieß muß für den Augenblick die Stelle eines Patents vom Wappenamt vertreten, welches etwas ſchwieriger zu erlangen iſt.

Dieſe ſchneidende Bemerkung wurde ſo ruhig ge⸗ macht, als ob es ſich von der unwichtigſten Sache der Welt gehandelt hätte.

Rawlins hatte die Wuth förmlich der Sprache beraubt, und die jüngeren Officiere, die ihn umga⸗ ben, waren im höchſten Grade über des alten Man⸗ nes Muth, der den Lieutenant ſo ſehr reizte, er⸗ ſtaunt. Mehrere darunter ließen Worte fallen, aus denen ſich ſchließen ließ, daß ſie an ſeiner Zurech⸗ nungsfähigkeit und der wahren Erkenntniß des Wer⸗ thes ſeines Lebens zweifelten.

Sir Allan hatte ſich ſchon zu viel in der Welt verſucht, als daß er nicht ſogleich an dem Benehmen des Fremden erkannt hätte, daß derſelbe ein Mann von Stand ſei, und er nahm daher deſſen Anerbie⸗ ten an, trotz der freundſchaftlichen Vorwürfe ſeiner Begleiter. Er hatte aber für dieſe Wahl ſeine ganz beſonderen Gründe; es war ihm klar, daß, welches