Teil eines Werkes 
1. Band (1858)
Entstehung
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berührten;der Druck der Hand eines Freundes iſt beſſer als der eines Degengriffs.

Eines Freundes! dachte Alick; o ja wir ſind Freunde, gerade wie der Habicht und der Reiher, wenn ſie zuſammentreffen, oder der Wolf und der Kettenhund, wenn ſie ſich auf ihrer Fährte kreuzen.

Sir Allan Glencairn ließ ſich durch die ſchein⸗ bare Verſöhnung nicht täuſchen; längſt fühlte er gewiſſermaßen inſtinetartig, daß ſein Vetter ſein Todfeind ſei, und jetzt hatte eine tiefe Erniedrigung deſſen frühern Widerwillen und Eiferſucht noch ver⸗ mehrt.

Das wäre im Reinen, rief die Gräfin,und ich will mich jetzt nach Hauſe begeben; ſpäte Nacht⸗ ſtunden und hitzige Worte taugen nicht für eine alte Frau wie ich bin. Beſuche mich bald, Allan; es iſt ſchon lange her, daß wir keine Partie Piquet zuſammen geſpielt haben. Wenn die jungen Mäd⸗ chen einmal da ſind, wirſt Du gewiß gern kommen; und Du Alick, ſetzte ſie hinzu, als ſie ſah, daß ihr Neffe ein verdrießliches Geſicht machte, weil ſie ſich ſo freundlich gegen den Mann zeigte, den er als ſeinen Nebenbuhler in ihrer Gunſt betrachtete,reich mir Deinen Arm und führe mich in meinen Wagen, ich habe Dir etwas zu ſagen, was Dir nicht unan⸗ genehm ſein wird.

Die ceremoniöſen Worte, Verbeugungen und Com⸗ plimente jener Zeit waren gegenſeitig ausgetauſcht worden und die alte Dame veradſchiedete ſich in Be⸗ gleitung ihres Reffen, den ſie durch ihre gutmüthige Liſt von ſeinem Vetter zu trennen beabſichtigte, aus