Teil eines Werkes 
1. Band (1858)
Entstehung
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beleidigte, dann war es aus mit ſeiner Hoffnung auf Schloß Arran und die reichen Baronien Ulquar und Tanvoir.

Die Schuld lag nicht an mir, Tante, murmelte er zähneknirſchend.Ich bin Militär und nicht gewohnt, meine Worte auf die Wage zu legen. Mein Patent iſt von Sr. Majeſtät Georg dem Zwei⸗ ten unterzeichnet und meine Ehre erheiſcht es, ſeine Sache zu verfechten; es iſt dies meine Schuldigkeit. Indem ich dieß that, hatte ich nicht die Abſicht den Willen meinen Vetter zu beleidigen oder die Chre ſeines Hauſes anzutaſten, mit welchem das Ihrige ſo nahe verwandt iſt.

Alick's bleiches Geſicht und der Ausdruck tödt⸗ lichen Haſſes, der aus ſeinen dunkeln, tiefliegenden Augen blitzte, ſtrafte die verſöhnenden Worte Lügen, welche Klugheit auszuſprechen ihn zwang, und zeigte welchen Zwang er ſich hiebei auferlegen mußte.

Du hörſt ihn, Sir Allan, ſprach die alte Dame, an den jungen Hochländer ſich wendend.Es iſt keine Kleinigkeit für einen Campbell, einzugeſtehen, daß er Unrecht hatte.

Was er ſagte, Tante, iſt mehr als genügend, um die Erinnerung an eine noch weit größere Be⸗ leidigung zu verwiſchen, erwiderte der junge Mann anmuthig.So weit die Sache mich betrifft, iſt der Streit vergeſſen.

Das nenne ich ſprechen, wie es Dir geziemt, offen und ehrenvoll, ſagte Lady Arran.Nun denn, meine Jungen, laßt mich fehen, wie Ihr Euch die Hände drückt, ſo! ſetzte ſie hinzu, als die beiden jungen Männer kalt die Spitzen ihrer Finger