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„Fürchten Sie Nichts,“— fuhr Alick fort, wel⸗ cher gern die Gelegenheit ergriff, Sir Allan weh zu thun, der ebenfalls Neffe der Gräfin, von Seite ihres verſtorbenen Gemahls her, war, und gegen den er eine tödtliche Eiferſucht hegte;„Alle diejeni⸗ gen, für welche Sie jetzt Sorge zu tragen haben, werden auf Seite der Treue und Ehre ſich be⸗ finden.“
Es entſtand ein Gemurmel, und herausfordernde Blicke wurden von den anweſenden hochländiſchen Edelleuten auf den, der dieſe Worte geſprochen, ge⸗ worfen, indem die meiſten unter ihnen entweder perſönlich oder durch ihre Freunde bei dem letzten Aufſtand compromittirt geweſen waren.
Dem jungen Baronet aber, auf welchen haupt⸗ ſächlich dieſe Anſpielung gemünzt war, weil ſein Onkel verurtheilt und deſſen Güter confiscirt worden waren, färbte das zu Kopf ſteigende Blut die Wan⸗ gen brennend roth.„Jedenfalls werden Sie auf der gewinnenden Seite ſich befinden,“ bemerkte er. „Die Campbells werden ihre angeborene Klugheit nicht verleugnen.“
„Was wollen Sie damit ſagen?“ fragte Alick, aufgebracht über das allgemeine Beifallslächeln, welches dieſe Erwiderung begleitet hatte.
„Nichts weiter,“ ſagte Allan,„als daß man über die Begriffe von Ehre und Treue ſtreiten kann, während darüber kein Zweifel herrſcht, auf welcher Seite der Erfolg ſich befindet.“
„Wollen Sie ſich herausnehmen, mir eine Lection zu geben?“


