Teil eines Werkes 
5. Band (1860)
Entstehung
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Es wird ein ſonderbares Zuſammentreffen ſein, ſetzte ſie ſeufzend hinzu.

Ein ſolches war es auch in der That, indem es ein Reſultat herbeiführte, von welchem die beiden Damen, deren Lebenspfad ſich unwiſſentlich durch⸗ kreuzt, keine Ahnung hatten.

Philipp war hoch erfreut und eilte in das Biblio⸗ thekzimmer, um die erwarteten Beſucher zu empfan⸗ gen; denn er zweifelte nicht, daß Milly von ihrem Gemahl begleitet ſein werde.

Willkommen, theurer Lord, rief er aus, Beiden die Hand reichend, als der Kammerdiener ſie in das Zimmer einführte.

Sein Halbbruder, mit dem er geſpielt hatte, ſtand mit kindiſcher Reugierde da, die Fremden an⸗ blickend.

Ich will Befehl ertheilen, daß meine Mutter von Ihrer Ankunft benachrichtigt wird, fuhr Phi⸗ lipp fort.Darf ich Sie in ihrem Namen um Nach⸗ ſicht bitten? Leider iſt ſie an Körper und Geiſt ſehr geſchwächt. Die letzte Aufregung

Ich verſtehe, ſagte Lord Dalville ernſt.

Seine Gemahlin gab keine Antwort, ſie hatte nur Augen für das Kind, bei deſſen Anblick die Er⸗ innerung an ihren eigenen ſo jämmerlich umgekom⸗ menen Knaben ſo lebhaft in ihr auftauchte, daß ſie aufs ſchmerzlichſte davon ergriffen wurde.

1 Dieſe Empfindung wurde noch geſteigert, als das Rind auf ſie zugelaufen kam, und ſeine kleinen Hände in die ihrigen legte. Aubrey, rief ſein Bruder,Du mußt die Dame nicht behelligen.. 16