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Sollten einige von unſern Leſern mit dieſer Be⸗ hauptung nicht einverſtanden ſein, ſo dürfen ſie nicht vergeſſen, daß derjenige, welcher ſie aufſtellte, noch unvermählt war. Verheirathete Männer werden, wenn wir uns nicht ſehr irren, anderer Anſicht ſein.
„Es iſt mir lieb,“ bemerkte der Held dieſer Aben⸗ teuer nach einer Pauſe,„daß Sie mir Gelegenheit gegeben haben, den Namen der Lady Dalville in Ihrer Gegenwart zu nennen.“
„Du weißt alſo—?“
„Ich weiß Alles, theuerſte Mutter,“ ver⸗ ſetzte der junge Mann, beſorgt, deren Aufregung durch eine directe Anſpielung auf die Vergangenheit auf's Neue zu erwecken.„Ich kenne ihr Unrecht, ihr Dulden, ihre Unſchuld.“
Lady Alton Towers wiederholte das letzte Wort in ungläubigem Tone.
„Ihre Unſchuld,“ ſagte Philipp emphathiſch.„Sie hielt ſich für die Gattin des Mannes, deſſen Namen ich nicht nennen will.“
„Ihr Gemahl glaubt dieß ohne Zweifel auch,“ verſetzte ſeine Mutter bitter.
„Alle, die ſie kennen, glauben es,“ antwortete ihr Sohn.„Bedenken Sie, daß ſie kaum ſechszehn Jahre alt, ein ſchlichtes Kind der Natur war, dem die Ge⸗ ſetze und Gebräuche der Städtebewohner fremd waren. Können Sie, die Sie die glatte Zunge und die Kunſt⸗ griffe ihres Verführers kennen, ſich wundern, daß er den Sieg über ſie davon trug?
„Sie wünſcht Sie zu ſprechen,“ ſetzte er hinzu: „beſinnen Sie ſich, ehe Sie eine abſchlägige Antwort ertheilen, denn bis jetzt kennen Sie nur zur Hälfte
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