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Compton,„ſei kein Aufenthaltsort für ein junges, ſchönes Mädchen, namentlich wenn daſſelbe auch bald die Wohnung ihres Liebhabers werden würde.“
„Ich beſitze einen Freund,“ ſprach er, als er die ſchöne Italienerin und deren Bruder von den An⸗ ordnungen unterrichtete, die er getroffen hatte,„den Doctor Lacy, der mit ſeiner Schweſter ein einſames, ruhiges Haus in der Nähe von Richmond bewohnt. Sie freuen ſich ſehr darauf, Sie aufzunehmen.“
„Lacy?“ rief Oliver;„ich habe dieſen Namen ſchon gehört.“
„Auch Rockingham Hall, weiße Frau und deren Schatten,“ ſagte John Compton lächelnd.„Ganz recht, es iſt derſelbe.“
Eine Menge Erinnerungen tauchten im Geiſte unſeres Helden auf; ein Umſtand in ſeinem Leben, der einen tiefen Eindruck auf ihn gemacht hatte, durfte wahrſcheinlich jetzt aufgeklärt werden.
Nach wenigen Tagen ſchon wurde Herbert Lacy in Geſellſchaft der verwittweten Lady Vavaſſour und Annie der ſchönen Verbannten vorgeſtellt; beide ver⸗ ſtanden die Sprache ihres Landes, deren Töne einen um ſo tieferen Eindruck auf ſie machten, als ſie von wohlwollender Stimme geſprochen wurden.
„Wir wären ſchon bei Ihrer Ankunft hier gewe⸗ ſen, um Sie zu bewillkommnen,“ ſagte Annie,„wenn wir Miß Lacy hätten verlaſſen können.“
„Deren Unwohlſein ſie entſchuldigen muß, daß ſie nicht ebenfalls einen förmlichen Beſuch abſtattet“ ſetzte der Doctor hinzu.„Dafür ſchickt ſie Ihnen ihre freundlichſten Wünſche und das Verſprechen, alles


