Teil eines Werkes 
4. Band (1860)
Entstehung
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nach der Niederlage Ihrer Partei kamen Sie nach Neapel mit Mittheilungen an die Eingeweihten.

Das läugne ich.

Eingeſtändniß, nicht Läugnen, kann Ihnen jetzt dienen. Durch ein offenes Geſtändniß können Sie ein gräßliches Schickſal von ſich abwenden.

Mein Schickſal iſt in des Himmels Hand, ant⸗ wortete unſer Held.Ich wiederhole, daß ich mir kein Vergehen gegen die Geſetze Neapels habe zu Schuld kommen laſſen; und wenn es auch der Fall wäre, ſo hätte ich Anſpruch auf ein offenes Gerichts⸗ verfahren und nicht auf eine heimliche Hinrichtung.

Der Gouverneur und Secretär beriethen ſich ei⸗ nige Minuten lang flüſternd zuſammen.

Iſt dieß Ihr letzter Entſchluß? fragte der Un⸗ terbeamte.

Mein letzter; thun Sie das Aergſte und möge der Himmel mir Kraft verleihen, Ihre Grauſamkei⸗ ten überſtehen zu können.

Im Augenblick, Eure Excellenz, im Augenblick, ſagte der Mann im rothen Gewande in Erwiderung u ein Zeichen, das ſein Vorgeſetzter ihm gemacht atte.

Der ärmliche Wicht hatte durch fortwährendes Anblaſen des Feuers die Inſtrumente ſeines hölli⸗ ſchen Gewerbes zur Weißgluth gebracht. Während er damit beſchäftigt war, ſtand er mit dem Rücken gegen die Vertiefung, in welcher Auſtin und deſſen Gefährten verborgen waren, die während des kurzen Zwiegeſprächs in aller Stille unter der Decke her⸗ vorgeſchlüpft waren.

Eben als er im Begriff war, eines der Eiſen