Teil eines Werkes 
4. Band (1860)
Entstehung
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Ja, Ehre! verſetzte der Earl.Ich bin kein Knabe, der die Stellung aufgibt, die er eingenom⸗ men hat. Ich habe meine Wahl nach reifer Ueber⸗ legung getroffen und habe ſie mit allen ihren Folgen angenommen. Die Welt mag hart urtheilen, aber ſie ſoll nicht urtheilen ohne die Sachlage zu erfah⸗ ren. Willſt Du denn, daß ich wie ein feiger Thor vor den Folgen meiner Handlungen zittern ſolle?

Nein, Arthur nein.

So beſchreibe mir alſo Harley.

Es war dieß eine harte Aufgabe, aber Milly fühlte, daß dieß ihre Pflicht erheiſche, und deßhalb erfüllte ſie dieſelbe.

Genug, genug! unterbrach ſie ihr Gemahl, ſie in ſeine Arme ſchließend, in die ſie ſich, um ihre Röthe zu verbergen, geflüchtet hatte.Ich kenne den Mann.

Mehrere Tage hindurch verließ er ſie keinen Au⸗ genblick, ſondern brachte die Stunden an ihrer Seite in glücklicher Zurückgezogenheit hin, indem er ſich durch die liebevollſte Aufmerkſamkeit und zarteſte Delicateſſe bemühte, Balſam auf die Wunden zu gießen, die er nicht zu heilen vermochte.

Dazu war der Pfeil zu tief eingedrungen.

An einem lieblichen Abende, ungefähr eine Woche nach der Vorſtellung bei Hofe, traf es ſich, daß der Lord von Hauſe ſich entfernte, um einem diploma⸗ tiſchen Diner beizuwohnen, das einer ſeiner Collegen gab. Die Gtikette geſtattete ihm nicht, die Einladung abzulehnen, überdieß würde er es als einen Akt der Feigheit betrachtet haben, und der Earl von Dalville der Mann, der ſeinen Grundſätzen untreu wurde.