Teil eines Werkes 
4. Band (1860)
Entstehung
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nicht; ſeine Bosheit iſt durch ſeine eigene Schänd⸗ lichkeit entwaffnet.

Ach, Sie wiſſen noch nicht, was er wagt, ver⸗ ſette ſeine Gemahl in.

Der Lord ſann einige Minuten nach. Obgleich er nicht alle ſeine Landsleute, welche durch ihre Geburt oder ihr Vermögen zum Zutritt bei Hof be⸗ rechtigt waren, nicht perſönlich kannte, ſo wußte er wenigſtens deren Namen und er war orzeuzt daß Harley ſich nicht darunter befinde.

Kannſt Du ihn mir nicht beſchreiben? fragte er endlich.

Nein, verſetzte Milly heftig;lieber ſoll er mein Herz brechen, meine Schande bekannt machen, mich dem Spott von Neapel preisgeben, ehe ich ein Haar von Deinem theuern Haupt gekrümmt ſehen möchte. Nur für Dich ſchmerzt es mich, fuhr ſie fort;mich ſelbſt hielt das Bewußtſein aufrecht, daß nur ſeine Kunſtgriffe und ſeine Hinterliſt den Sieg über meine junge ſchuldloſe Natur hatten davontra⸗ gen können.

Obgleich den Lord der Beweis ihrer innigen Rei⸗ gung aufs tiefſte beſtand er doch feſt auf ſei⸗ ner Bitte, wenn er ſie auch in ſanften Worten aus⸗ drückte.

Als ich Dich zu meiner Gattin machte, bemerkte er,wurde ich nicht nur der Wächter Deines Glücks, ſondern auch Deiner Ehre.

Ehre, wiederholte das unglückliche Opfer unter einem neuen Thränenſtrom.Treibe nicht Deinen Spott mit mir, Arthur, i3 kann denſelben wohl von der Welt, aber nicht von Dir ertragen.