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Du auf mich übertragen haſt. Oh, Arthur! Arthur! Wie konnte ich nur ſo ſchwach ſein, auf mein Herz zu hören und Dir geſtatten, Deinen Rang und Deine Tugenden dadurch zu entehren, daß Du Dein Schick⸗ ſal an das meinige ketteteſt?“
„Habe ich dieß je bereut?“ fragte ihr Gemahl mit männlicher Zärtlichkeit.
„Nein, Arthur, nein; aber eben Dein Edelmuth iſt es, der mich ſchmerzt.“
„Weßhalb ſollte dieß der Fall ſein?“
„Ich ſah ihn dort, den Räuber meines Glücks.“
„Harley?“
„Ja. Den Vater meines Kindes— den Mann, deſſen Blick die Röthe auf meine Wangen jagt. Hät⸗ teſt Du ſeinen Blick, ſein beleidigendes Lächeln ge⸗ ſehen, während ich vor dem Throne ſtand; es lag darin für mich eine Demüthigung meines Stolzes und in meinen Ohren ſchienen die Worte zu tönen: „Milly, dieſer Rang, dieſe Achtung die Dich um⸗ gibt, die Huldigung der Welt und deren Ehrerbietung iſt nichts weiter als hohler Spott; ein Wort von mir kann alles zerſtören, die falſche Maske der Tu⸗ gend von Deiner Stirne reißen und dieſelbe mit Schmach brandmarken.“
„Nicht doch,“ verſetzte ihr Gatte ruhig,—„dieſe würde in einem ſo reinen Boden verdorren; nein, Milly, nein. So leichtfertig und herzlos auch die Geſellſchaft geworden iſt,— ſo ſtreng auch die Ge⸗ ſetze ſind, welche darin herrſchen, ſo würde doch ein Fehler wie der Deinige Gnade finden.
„Er wagt es nicht, ſo etwas zu thun,“ fuhr er
nach einer Pauſe fort—„der Schurke wagt dieß,


