Teil eines Werkes 
4. Band (1860)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

16

Aber wie ſoll ich

Ich gebe ihnen freie Hand, unterbrach ihn ſein Herr ungeduldig. Wenden Sie alle Mittel an, die Ihnen zweckdienlich ſcheinen; erzählen Sie ihm von der Vermählung ſeiner Enkeltochter, ihrem Reichthum kurz von allem, was ihn verlocken kann.

Ich meine

Er wird anbeißen; ich kenne ihn und jetzt meine letzte Inſtruktion.

Der Diener horchte aufmerkſam.

Kommen Sie nicht ohne ihn zurück, wenn es ihnen gelingt, ſo mögen Sie nach Ihrer Ankunft in Neapel Ihre Belohnung ſelbſt beſtimmen.

Es war eine ſchwere Aufgabe, einen alten Mann, wie Keelan zu überreden, die Zelte ſeines Stamms zu verlaſſen, eine Seereiſe zu machen, und, wenn auch nur für einige Zeit, unter Häuſerbewohnern ſeinen Wohnſitz aufzuſchlagen, aber derjenige, welcher dieſen Rath ertheilte, kannte auch den Ein⸗ fluß, den er über den alten Zigeuner übte und deſſen Golddurſt. Beides zuſammen hoffte er, würde ſich als unwiderſtehlich erweiſen. Ein Punkt war we⸗ nigſtenſt ganz ſicher, er hätte unmöglich ein ge⸗ wandteres und gewiſſenloſeres Werkzeug zur Ausfüh⸗ rung ſeiner Abſichten ſich erſehen kennen.

Mit dem nächſten Paketboot ſegelte Hanway nach England.*

So kurz auch die Zeit war, welche verfließen würde, bis ſein Bote wider zurückkehre, ſo konnte Sir Aubrey Fairckough doch den Gedanken nicht er⸗ tragen, daß Milly bis dahin in Ruhe bleiben ſollte. Wenn es ihm auch nicht gelingen ſollte, ihr reines