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wagte, den Schleier zu lüften, mußte darauf gefaßt ſein, einem nichts weniger als freundlichen Druck zu begegnen.
Der erſte Schritt, ſeine Plane zur Ausführung zu bringen, beſtand darin, Hanway nach England zu ſchicken, der aber über den ihm zu Theil gewor⸗ denen Auftrag nichts weniger als erfreut war.
„Pah!“ ſagte ſein Herr,„Sie brauchen Ihre Frau nicht zu und Jaquetta“— der Name der italieniſchen Amme ſeines Sohnes—„wird Ihnen wohl bis zu Ihrer Rückkehr treu bleiben. Ich . ſie während Ihrer Abweſenheit im Auge be⸗
alten.“
Dieſes Verſprechen flößte dem Diener eben kein gar zu großes Vertrauen ein.
„Wie lange habe ich wegzubleiben?“ fragte er.
„Das hängt von Wetter, Fluth und Zufälligkeiten auf der Reiſe ab,“ verſetzte der Baronet.„Sind Sie einmal in England, ſo können Sie meine Auf⸗ träge in zehn Tagen beſorgen.“
Dieſe Verſicherung beruhigte Hanway einiger⸗ maßen.
„Sie kennen den Zigeuner Keelan?
„Ganz genau, Sir Aubrey.“
„Wenden Sie Ihre ganze Beredtſamkeit auf, um ihn mit ſich nach Reapel zu bringen. Geben Sie ihm Geld; verſprechen Sie ihm jede Summe, die er verlangen mag.“
„Sie vergeſſen ſein hohes Alter.“
„Laſſen Sie ihn Ihr Gold ſehen, und er wird dieß auch vergeſſen. Der alte Rumäne konnte nie⸗ mals dem Anblick deſſelben widerſtehen.“


