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durchnäßten Wanderer durch fortgeſetztes Pochen unb Rufen ſich hörbar machen konnten, ſo laut war das Rollen des Donners. Endlich erſchien ein Mann am Fenſter und fragte, wer da ſei.
„Reiſende, welche das Gewitter überraſcht hat,“ antwortete Major Henderſon auf italieniſch,„und welche um ein Obdach bitten.“
„Engländer!“ riefen die Poſtillone.
Das Geſicht verſchwand vom Fenſter.
„Wenn ihr wirklich Engländer ſeid,“ rief eine jugendliche Stimme,„ſo ſprecht in eurer Landes⸗ ſprache.“
Begreiflicher Weiſe wurde dieſer Wunſch augen⸗ blicklich erfüllt, worauf das Hauptthor ſogleich geöff⸗ net und die Geſellſchaft in eine weite Halle einge⸗ laſſen wurde, welche mehr als die Hälfte des untern Theils des Gebäudes einnahm. Zu ihrer großen Freude brannte ein großer Stoß Reiſigbüſchel luſtig in dem coloſſalen Kamin, vor welchem ein Schäfer, mit einem rohen Ziegenfell über die Schultern, ſaß.
„Ruhig, Haro! ruhig!“ rief ein ſchlanker, anſtän⸗ dig ausſehender Jüngling, einem prächtigen Exem⸗ plar von Bluthund zu, der beim Anblick von Frem⸗ den aufgeſprungen war und ein leiſes heiſeres Brum⸗ men hören ließ.
Augenblicklich legte ſich das Thier wieder am Feuer nieder.
„Halten Sie uns nicht für unfreundlich und un⸗ gaſtlich,“ ſagte der Jüngling, ſeinen unerwarteten Gäſten entgegentretend;„aber dieſes Land iſt nicht wie England, und in meines Vaters Abweſenheit kann ich nicht vorſichtig genug ſein. Ich vermag


