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zu hinterlaſſen, ſo daß die Poſtillone es für nöthig erachteten, abzuſteigen und ihre eingeſchüchterten Pferde zu führen.
Zuweilen ſchien der Wagen förmlich in Schwefel⸗ flammen eingehüllt zu ſein, welche die darin Sitzen⸗ den die entſetzten Geſichter der Lenker der Thiere er⸗ kennen ließen.
„Wie erhaben!“ murmelte Oliver.
Philipp drückte ihm ſtillſchweigend die Hond.
„Herrlich,“ bemerkte der Major,„wie überhaupt alle Naturerſcheinungen.“
Trotz des tiefen Reſpekts, welchen Peter Marl für die Anſichten ſeines Herrn und unſeres Helden hegte, konnte er doch nicht umhin, insgeheim zu wünſchen, das Gewitter möchte ſich legen, oder hätte wenigſtens mit ſeinem Ausbruch ſo lange gezögert, bis das Poſthaus glücklich erreicht geweſen wäre. Der Major und ſeine Zöglinge hätten ſeiner Anſicht nach die Sache ebenſo bequem untex dem Schutz eines behaglichen Daches und bei einem guten Abend⸗ eſſen auf dem Tiſche bewundern können.
An ein Vorüberziehen war aber vorerſt noch gar nicht zu denken. Es folgte Schlag auf Schlag mit entſetzlicher Wuth und der Regen ſtrömte förmlich ſündfluthartig herab.
Die Pferde wurden zuletzt ſo widerſpenſtig, daß die Reiſenden es für das ſicherſte hielten, trotz aller Näſſe und Dunkelheit den Wagen zu verlaſſen und wenigſtens vorübergehend eine Zuflucht unter den überhangenden Felſen zu ſuchen, welche eine Seite des Weges einfaßten. Auf der andern Seite gähnte ihnen ein Abgrund entgegen, der ſo tief war, daß
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