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ſelbſt die breitgezackten Blitze nur theilweiſe ſeine Schwindel erregende Tiefe erhellten.
„Wie weit iſt es noch nach dem Poſthauſe?“ fragte der Major die Poſtillone.
„Acht(italieniſche) Meilen,“ bemerkte der älteſte darunter in einem ſo kläglichen Tone, daß man leicht daraus erkennen konnke, wie gering ſeine Hoff⸗ nung ſei, daſſelbe zu erreichen.
„Gibt es nicht in der Nähe ein Obdach?“
„Nein, Signore.“
„Doch, Paolo; doch!“ unterbrach ihn ſein Kame⸗ rad,„du vergißt die Caſa Ingleſe.“
Paolo bekreuzigte ſich gläubig und murmelte das Wort„Ketzer.“
Es iſt merkwürdig, wie gläubig die Italiener der untern Stände in ſchwierigen oder gefährlichen Momenten werden.
Die Worte Caſa Ingleſe(zu deutſch engliſches Haus) erregte die Neugierde der jetzt völlig durch⸗ näßten Reiſenden und erweckte in ihnen den Gedan⸗ ken an behagliche Zimmer, ein heiteres Feuer und ein gutes Nachteſſen, welches die Bezeichnung„Ketzer“
des Poſtillons eher zu beſtätigen als zu widerlegen
ſchien. Jedenfalls hatte daſſelbe nichts Abſchrecken⸗ des für ſie; und als ſie erfahren hatten, daß es nur eine Meile von hier entfernt ſei, beſchlo ſie ſo⸗ gleich, ſich dahin zu Fuß auf den Weg zu machen. Sie gelangten begreiflicher Weiſe, der Pferde
wegen, die geführt werden mußten, nur langſam
dahin. Unterwegs erfuhr Major Henderſon von den Poſtillonen folgende nähere Umſtände: Die„Caſa Ingleſe“ war, wie es ſchien, eine
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