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gehalten und an dem Geſpräch gar keinen Antheil genommen hatten, ihm bewachend zur Seite ſtanden.
„Was ſoll dieß bedeuten?“ rief er blaß vor Wuth.
„Verhaftsbefehl gegen Sie,“ verſetzte einer der Officianten.
„Gegen mich? Weſſen beſchuldigt man mich?“
„Daß man Sie in verbꝛeceri Abſicht im Garten von Carwell Hall gefunden hat und daß Sie deſſen Mauer in unerlaubter Weiſe überſtiegen haben.“
John Howlet warf unſerem Helden einen rach⸗ ſüchtigen Blick zu.
Die Geſellſchaft war eben im Begriff mit dem befreiten Opfer und ihrem Gefangenen nach dem Por⸗ tierhäuschen ſich zurückzuziehen, als ſie den Eigen⸗ thümer von Melina Houſe begegneten. Der ſchlaue Heuchler ſah ſogleich, daß er überliſtet worden, daß ſein Opfer ihm entſchlüpft ſei und daß er für die Folgen zu zittern habe. Wäre ſein Wärter frei ge⸗ weſen, ſo hätte er dem Weggehen der Fremden ſich widerſetzt, aber ohne deſſen ſtarken Arm und rohen Muth mußte er ſich mit Vorſtellungen dagegen begnügen.
„Ich hätte doch gedacht, meine Herrn,“ bemerkte er,„daß nach der Höflichkeit, mit welcher ich Ihren erſten Beſuch aufgenommen,— der, für einen Mann meines Rufs an und für ſich ſchon höchlich belei⸗ digend war, und nach der Offenheit, mit welcher ich Ihnen meine Anſicht über den Zuſtand meiner un⸗ glücklichen Patientin mittheilte, weitere Beleidigungen und Zweifel mir von Ihrer Seite erſpart würden.“
„Niemand ſieht es begreiflicher Weiſe gern, wenn man ihm hinter die Schliche kommt,“ verſetzte John Compton.


