Teil eines Werkes 
3. Band (1860)
Entstehung
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ſchaffen. Es war der Haupteingang, der für die Mitglieder der königlichen Familie, die Geſandten, Miniſter und hohen Staatsbeamten reſervirt war. Wäre der Baronet weniger verpicht und aufgeregt eweſen, ſo würden ihn die Späſſe der in ſeiner tähe befindlichen Perſonen, ſowie deren Bemerkun⸗ gen über die verſchiedenen Beſucher und Beamten unterhalten haben, die gemacht wurden, während die⸗ ſelben aus ihren mit Wappen geſchmückten Wägen ſtiegen. Einige darunter wurden mit Schmeichelreden empfangen, andere dagegen mit einem Hagel von Worten überſchüttet, die ſich gar nicht überſetzen laſſen, indem ſie gänzlich ihren Sinn, wenn auch leider nicht ihre Derbheit verlieren würden.

Endlich fuhr ein Wagen vor, der ſowohl ſeiner Bauart, als ſeiner Einrichtung nach unverkennbar engliſchen Urſprungs war, aus welchem der Earl von Dalville ausſtieg.

Allein; verwünſcht! murmelte Sir Aubry zwi⸗ ſchen den Zähnen.

Geduld, ſagte der Kamerdiener, indem er auf die Wagenfenſter deutete, die geſchloſſen waren; ſie befindet ſich bei ihm.

Die Vermuthung erwies ſich als gegründet; denn im nächſten Augenblicke ſtieg Milly aus, die reizender als je war und in deren dunkeln Haaren Diamanten funkelten, welche denſelben aber durch den Kontraſt eher Reize verliehen, als von ihnen empfingen, und trat am Arm ihres Gemahls unter der offen ausgeſprochenen Bewunderung der Zuſchauer in das Schloß.

Bella, bella! riefen die Männer.