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eifrigſten Antheil nahmen, ja oft noch mehr als diejenigen, welche in den Palaſt Zutritt hatten.
Bei ſolchen Veranlaſſungen hatte die königliche Garde den ſtrengſten Befehl, die Menge ganz unbe⸗ helligt zu laſſen und nur den Weg ſo weit frei zu erhalten, daß die Wägen der Geſandten und des Adels ungehindert paſſiren konnten.
In der Nacht des Empfangs, bei welchem, wie Hanway ſeinem Herrn berichtet hatte, der Earl und die Gräfin von Dalville vermöge ihrer Stellung an⸗ weſend ſein mußten, verließ Sir Aubry Fairelough, nachdem er ſich ſorgfälltig verkleidet hatte, ſein Hotel und miſchte ſich unter den Haufen Lazzaroni, Fac⸗ chini, Männer, Weiber, Kinder und Ordensbrüder, welche dem Schloſſe zuwanderten. Einige darunter geſtikulirten heftig.—
Die neapolitaniſche Beredtſamkeit drückt ſich in neun Fällen unter zehn durch Gebärden aus. Män⸗ ner machen den Hof, ſtreiten, kaufen und verkaufen — kurz ſie thun alles, ſelbſt arbeiten— vermittelſt ſtummer Gebärden. Wenn der Hunger ſie zur Ar⸗ beit zwingt, ſo ſind ihre Stimmen, indem ſie ihr hartes Schickſal beklagen, laut genug.
Ein„heiliger Januarius, was für eine Laſt!“— ein engliſcher Laſtträger würde fünfmal ſo ſchwer tragen— oder ein„heilige Madonna, wird es denn nimmer aufhören?“ und ähnliche Ausrufungen verra⸗ then ſogleich ihre Trägheit und Ungeduld.
Unter allen Umſtänden zieht ein ächter Lazzarone das Betteln und Stehlen dem Arbeiten vor; und, um ihm nicht unrecht zu thun, muß man hinzufügen, daß er, wenn ihn nicht Mangel drückt, lieber müſſig,


