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genheit unauslöſchlich; und doch fühle ich mich nicht immer unglücklich. Nur zuweilen, wenn ich allein und der Stütze Deiner theuren Gegenwart beraubt bin, überkommt mich dieſes unbeſtimmte Gefühl des Entſetzens und der Muthloſigkeit. Dann frage ich mich felbſt, ob das Glück nicht ein Traum iſt und zweifle, ob es dauernd ſein kann.“
„Das Glück ſollte ein Traum ſein!“ wiederholte ihr Gemahl.„Blick in die Natur. Drücken nicht alle Dinge, die auf Erden und in der Luft ſich be⸗ finden— ſelbſt die Blumen— Freude aus? Selbſt die Elemente athmen eine Stimme, aus welcher reiche Muſik ſich ergießt,— als Lobgeſang auf den Vater der Güte! Kannſt Du denn glauben, daß das in der Schöpfung am höchſten ſtehende Geſchöpf zum Kum⸗ mer und nur zum Kummer geſchaffen worden ſei?“
Dieſe Unterhaltung fand an einem lieblichen Abend Statt, als das Ehepaar entlang dem Golf von Neapel ſpazieren fuhr, deſſen Waſſer, beleuchtet von den Strahlen der untergehenden Sonne, gleich einer Fläche von geſchmolzenem Gold ausgebreitet dalag. Die Diener waren Italiener; denn ſeine Lord⸗ ſchaft hatte aus Rückſicht für ſeine junge Gemahlin keine engliſche Domeſtiken mitgebracht, ein Umſtand, der das Ehepaar in die Lage ſetzte, ohne Rückhalt in deren Gegenwart ſprechen zu können.
„Was fuͤr ein reizendes Kind!“ rief Milly, deren Aufmerkſamkeit das Kind Sir Aubrey's auf ſich ge⸗ zogen hatte, das unter der Aufſicht ſeiner Amme im Sand ſpielte.
Thränen füllten ihre Augen, als ſie dieß ſagte, denn das Mutterherz gedachte ſchmerzvoll des Erſt⸗


