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Aubrey und Lady Fairclough mit ihrem Kind und Erben,— welchen merkwürdigerweiſe der Vater zu verhätſcheln ſchien, während die Mutter dagegen ihn mit Gleichzültigkeit, wenn nicht gar mit entſchiedenem Widerwillen betrachtete.
Alle, welche den Knaben kannten, erklärten ihn für das reizendſte Kind, das ſie je geſehen hätten. Obgleich er noch ſehr jung war, ſo merkte man doch, daß er bald im Stande ſein werde, ganz allein zu gehen. Was ſeine Amme betraf,— eine Bäuerin aus Calabrien— ſo ſchien dieſe förmlich in ihr Pflegekind vernarrt zu ſein.
Hätte es ihr eigen gehört, ſo hätte ſie es nicht zärtlicher lieben können.
Es gewährte ihr die größte Freude, den Knaben, in Begleitung des zum Schutze beigegebenen Dieners, an den Meeresſtrand zu bringen, wo ſie ſtundenlange ſitzen konnte, geduldig ſeine Verſuche, zu gehen, er⸗ muthigend, indem ſie ihm ihre Arme als Stütze lieh, und ihn bei den ſüßeſten Namen nannte.
Der Ort, den ſie ſich hiezu ausgewählt, war der Lieblingsfahrweg von Milly und deren Gatten, die ſelten Gefellſchaften beſuchten, außer wenn es ihre Stellung durchaus erheiſchte. Viele Engländer be⸗ klagten ſich deßhalb über Mangel an Gaſtfreundſchaft und Aufmerkſamkeit von Seiten ihres Repräſentanten. Milly und ſeine Lordſchaft kümmerten ſich wenig
arum.
Sie lebten nur für ſich— nicht für die Welt. Ob⸗ gleich ihre Vermählung zu keinem unangenehmen Kom⸗ mentare Veranlaſſung gegeben hatte und der neue Ge⸗ ſandte am Hofe von Neapel auf die ſchmeichelhafteſte


