Teil eines Werkes 
3. Band (1860)
Entstehung
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Dieſes Zuſammentreffen war gewiß merkwürdig. Louis Philipp, der es nicht wagte, der öffent⸗ lichen Meinung durch Verhaftung des Neffen des Kaiſers entgegenzutreten, geſtattete den vorüber⸗ gehenden Aufenthalt der Reiſenden in ſeinem Lande, durch welches ſie nach gehöriger Ruhe und Erho⸗ lung ihren Weg nach England fortſetzten, von wo ſie ſich jedoch wieder nach der Schweiz begaben.

Von den weitern Abenteuern des jetzigen Sou⸗ verains von Frankreich haben wir nichts zu berichten. Die Cpiſode, die wir beſchrieben, hing mit der Ge⸗ ſchichte unſeres Helden zuſammen; und da ſie nur denen bekannt iſt, welche die Zeitgeſchichte kennen, ſo haben wir ſie unſern Leſern mitgetheilt.

Den Tag nach der Abreiſe der Flüchtigen ver⸗ abſchiedeten ſich Major Henderſon nebſt ſeinem Zög⸗ ling von Kapitän Dumesnil und deſſen Gefährten, um Philipp aufzuſuchen, deſſen Stillſchweigen ihnen nachgerade Beſorgniſſe einzuflößen anfing.

Nie war Neapel, dieſe Stadt der Müſſiggänger und Kranken, mit ſo vielen Beſuchern angefüllt geweſen. Die Unruhen in den Legationen, die Auf⸗ regung, welche einmal Rom ſogar ſelbſt bedrohte, hatten dieſelben maſſenweiſe in die Hauptſtadt des Königreichs beider Sicilien gezogen. Es war eine völlige Ueberſchwemmung, von welcher namentlich die Hotelinhaber ihren Nutzen zu ziehen nicht ver⸗ ſäumten.

Unter anderen Perſonen, die mit unſerer Ge⸗ ſchichte zuſammenhängen, welche kürzlich eingetroffen waren, befanden ſich der engliſche Geſandte und ſeine Gemahlin, der Graf und die Gräfin Dalville; Sir