Teil eines Werkes 
3. Band (1860)
Entstehung
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der Oecupation von Paris durch die Alliirten blieb er mehrere Tage hindurch im Hauſe ſeiner Amme verborgen, ohne auch nur ein einzigesmal ſeinen Namen und Rang zu verrathen, indem er für den Sohn eines Nachbarn galt. Dieſe Eigenſchaft zeigte er auch bei der jetzigen Veranlaſſung; anſtatt bis zum letzten Augenblicke zu warten, half er das Ge⸗ päck in den Wagen hinabtragen, zeigte viele Ge⸗ wandtheit im Auſpacken, ſah nach den Pferden und ſchmierte die Wagenräder tüchtig ein.

Dieſe letztere Befchäftignng geſchah mit ſchlauer Berechnung, indem er dadurch in den Stand geſetzt wurde, ſein Geſicht durch die gebückte Stellung, in welcher er ſich hielt, zu verbergen.

Die Erkönigin ſtieg zuletzt hinab, mit welchen Gefühlen, können ſich unſere Leſer leicht vorſtellen. Ihr Sohn konnte erkannt oder die Reiſe durch irgend ein plötzliches Ereigniß aufgehalten werden.

Glücklicherweiſe dachte niemand daran, der hilf⸗ loſen Frau irgend etwas in den Weg zu legen, welche trotz ihres großen Verſtandes ſchon lange aufgehört hatte, eine politiſche Perſon zu ſein. Die Soldaten, welche haufenweiſe im Hofe ſtanden, ſahen theilnahmslos zu und der Wagen paſſirte durch die Thore mit dem jetzigen Kaiſer der Franzoſen als Bedienter gekleidet auf dem Sitze hinten!

Alfred Belgioſo nahm den nämlichen Sitz auf dem Wagen ein, in welchem die Dienerſchaft Hor⸗ tenſe's ſich befand, deren Freude in einem Thränen⸗ ſtrom ſich Luft machte, als ſie über die Zugbrücke von Ancona fuhr.

Obgleich wir durchaus nicht die Abſicht haben,