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„Sie können aber doch an dem innigen Antheil, den ich an Ihrem Kummer nehme, nicht zweifeln?“ ſagte der Major.
„Sie haben es bewieſen.“
„Er hat ſich noch geſteigert, Madame, durch den unvergleichlichen Heldenmuth, den Sie an den Tag legen. Befehlen Sie über meine Dienſte, wie Sie es für gut finden.“
Horkenſe überlegte einen Augenblick, dann ſtreckte ſie dem Major herzlich die Hand entgegen, der die⸗ ſelbe achtungsvoll an ſeine Lippen drückte.
„Verſchaffen Sie mir eine vollſtändige Livree,“ flüſterte ſie,„ſie wird ihm dienlich ſein— eine Livree ganz vollkommen wie die iſt, welche meine Leute tragen.“
„Wenn ſie um's Geld zu haben iſt,“ ſagte Major Henderſon,„ſo ſoll es daran nicht fehlen.“
„In vier Tagen?“
„In weniger.“
„Nein, nein,“ rief Hortenſe haſtig;„nicht eher als in vier Tagen. Wäre dieſelbe früher in meinem Beſitz, ſo könnte dadurch Verdacht erweckt werden. Mein eigenes Zimmer,“ fuhr ſie fort,„iſt in meiner Abweſenheit kein ſicherer Aufbewahrungsort.“
Der Major verabſchiedete ſich von dieſer merk⸗ würdigen Frau und kehrte in das Hotel zurück, wo er Oliver ſehnſüchtig ihn erwartend fand.
„Was hat es denn gegeben?“ fragte ſein Vor⸗ mund, dem das auffallende Benehmen ſeines Zög⸗ lings nicht entging.
Statt einer Antwort führte ihn Oliver nach dem Zimmer, das Peter Marl bewohnte und unter dem


