Teil eines Werkes 
3. Band (1860)
Entstehung
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Der General wird ſich ſehr darüber ärgern! fügte er bei.Wer weiß, was für eine große Be⸗ lohnung ihm dadurch entgangen iſt.

Es iſt allerdings ſehr verdrießlich! rief die gequälte Mutter mit gezwungenem Lachen,es gibt aber auch Leute in Paris, fuhr ſie fort,die ihre Gefangennahme mit Vergnügen vernommen hätten.

Damit war eine zarte Saite berührt worden; obgleich dieß nicht unabſichtlich geſchehen war. Die franzöſiſchen Offiziere machten eine ſehr ernſte Miene.

Es gibt wohl kein Herz in Frankreich, bemerkte der jüngere derſelben,das nicht den Tod des Neffen eines Mannes bedauert haben würde, deſſen Name von Frankreichs Ruhm unzertrennlich iſt.

Und doch ſind wir verbannt, feufzte die Ex⸗ königin,und iſt es uns verboten, den Fuß in unſer Heimathland zu ſetzen. Die Julirevolution hat mich ſehr getäuſcht.

Die Franzoſen waren zu klug, um die Unter⸗ redung weiter fortzuſetzen, weßhalb ſie aufſtanden und ſich verabſchiedeten.

Major Henderſon blieb noch.

Wie geht es dem Prinzen? flüſterte er, ſobald ſie allein waren.

Er iſt noch immer leidend, verſetzte Hortenſe. Es wird noch wenigſtens fünf Tage anſtehen, bis er reiſen kann.Fünf Tage, wiederholte ſie, der Angſt und der Qual. Kein Wort, fuhr ſie fort, als ſie bemerkte, daß ihr Beſucher etwas darauf erwidern wollte.In Gegenwart meiner Feinde kann ich feſt ſein, aber nicht wenn man mir Theil⸗

nahme zeigt.