Teil eines Werkes 
3. Band (1860)
Entstehung
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Geſtändniß ſeiner Schurkerei unterzeichnen, ehe ich geſtatte, daß ihm Ausſicht eröffnet wird, am Leben bleiben zu dürfen.

Signore Pietro erklärte ſich bereit, alles zu be⸗ antworten und zu unterzeichnen.

Iſt der Wirth Ihr Mitſchuldiger?

I.

Der Eigenthümer des Hotels behauptete voll Un⸗ willen, durchaus keinen Antheil an dem Verſuche des Diebſtahls der Papiere ſeiner Gäſte zu haben oder den Spion ihres Treibens zu machen.

Was ſagen Sie zu dieſem Dementi? fragte un⸗ ſer Held.

Daß er in ſeiner Taſche den ſchriftlichen Befehl des öſtreichiſchen Generals hat, mich mit allen ihm zu Gebot ſtehenden Mitteln in meinem Unternehmen zu unterſtützen. Er kann dieß nicht läugnen.

Auf dieſe entſchiedene Erklärung hin lief Oliver auf den Wirth zu und brachte mit Hülfe des jüngern Franzoſen raſch den Inhalt aus ſeiner Taſche heraus, der ſehr mannigfaltiger Art war.

Unter andern Dingen entdeckten ſie das Einver⸗ ſtändniß des Commandanten mit der Polizei.

Mehr brauchten ſie nicht. Der Verwundete un⸗ terzeichnete das Geſtändniß, das alle Anweſenden mit Ausnahme des Wirths als Zeugen unterſchrieben, wozu er ſich durchaus nicht verſtehen wollte.

Kaum war der verwundete Signore Pietro ver⸗ bunden, als einer der Kellner, der von ſeinem Herrn weggeſchickt worden war, mit einer Abtheilung Poli⸗ zeimannſchaft zurückkehrte. Dieſe übernahm den Ver⸗ wundeten und machte Anſtalt, auch Peter die⸗