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„Was für Inſtructionen ertheilte er Ihnen?“ fragte Oliver, der Feder und Papier zur Hand ge⸗ nommen hatte, um die Antworten niederzuſchreiben.
„Sie und Ihre Gefährten überall zu überwachen, wohin Sie gehen; die Namen Ihrer Beſucher, Ihre Geſpräche, Bemerkungen zu rapportiren, vor Allem aber mich in Beſitz Ihrer Papiere zu ſetzen.“
„Sie wollten mir alſo kein Geld ſtehlen?“
„Signore Ingleſe,“ verſetzte der Spion mit poſ⸗ ſirlicher Würde,„ich bin ein Mann von Ehre.“
„Ohne Zweifel,“ ſagte Kapitän Dumesnil,„und nun, mein Herr, ſagen Sie mir bei Ihrer Ehre— ich glaube das war das Wort— erſtreckten ſich Ihre Inſtructionen auch auf uns?“
„Ebenfalls!“ ſtöhnte der Italiener.„Haben Sie denn keine Varmherzigkeit? Wenn ich ſterbe, ſo laſtet mein Blut auf Ihrem Gewiſſen.“
Der Franzoſe lachte herzlich.
„Das Gewicht wird uns nicht ſehr drücken,“ be⸗ merkte der jüngere Offizier,„wenn wir nach der Quantität urtheilen wollen, das bereits auf Ihrem Gewiſſen laſten muß und der Leichtigkeit, mit der Sie dieſe Laſt tragen.“
Dieſe Worte brachten für einen Augenblick die Bitten des verwundeten Elenden zum Schweigen.
Wahrſcheinlich wiederholte ſein Gewiſſen dieſelben.
Der Major hatte jetzt etwas Charpie mit dem blutſtillenden Balſam angefeuchtet und einen Verband für die Wunde hergerichtet.
„Noch nicht, lieber Herr,“ ſagte der Kapitän;„er muß zuvor noch eine Frage beantworten und ein
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