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Der Mann gab keine Antwort.
„Ich bin ein Mitglied der geheimen Polizei,“ ſtöhnte er, als er ſah, daß der Angeredete ſich um⸗ wandte, um wegzugehen.
handelten Sie alſo auf höhern Befehl?“
„Auf weſſen?“
Signore Pietro zögerte. In jedem andern Au⸗ genblicke hätte er höchſt wahrſcheinlich ſchnell eine Lüge in Bereitſchaft gehabt; aber der Schmerz ſei⸗ ner Wunde und die ausgeſtandene Angſt brachten ihn in Verwirrung. k
„Gehen Sie in mein Zimmer, Herr Wirih,“ ſagte Major Henderſon,„und bringen Sie mir das kleine, längliche Käſtchen, das Sie auf dem Tiſche finden werden.“
Der Herr des Hotels entfernte ſich und kehrte augenblicklich mit ſeines Gaſtes Reiſeapotheke zurück, welche der Major, der ſich in der That ein wenig auf Wundarzneikunde verſtand, öffnete und eine Flaſche mit blutſtillendem Balſam und etwas Charpie dar⸗ aus hervorlangte.
„Retten Sie mich!“ ſtöhnte der Italiener matt; denn der Verluſt von Blut und die Angſt hatten ihn ziemlich ſchwach gemacht, obgleich ſeine Wunde nichts weniger als gefährlich war,„retten Sie mich!“
„Sie haben meine Frage noch nicht beantwortet,“ ſagte der Offizier, auf ſeine Uhr blickend,„noch eine Viertelſtunde und es iſt zu ſpät.“
„Auf des Generals Befehl!“ rief der Verwundete.
„Des öſtreichiſchen Generals?“
Smith, Millo Mohne. III. 14


