Teil eines Werkes 
3. Band (1860)
Entstehung
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kunftsmittel zu geben und zwar, wenn es gelingen ſollte, ein Beweismittel zu erlangen, daß der öſt⸗ reichiſche General Kenntniß von dem Unterfangen ſeines Agenten habe.

Unterdeſſen fuhr der unglückliche Spion, deſſen Wunde heftig blutete, fort, zu bitten, daß man doch nach einem Wundarzt ſchicken möchte.

Davon kann nicht die Rede ſein, ſagte Kapitän Dumesnil;das werden die Behörden morgen be⸗ ſorgen.

Bis dahin verblute ich mich aber! ſtöhnte der Wicht jämmerlich.

Wohl möglich, bemerkte der Franzoſe philoſo⸗ phiſch,die Geſellſchaft wird aber dabei nichts ver⸗ lieren; ſie bringen nur den Henker um ſeine Beute. Was ſagen Sie dazu, Doctor?

Dieſe Worte waren an ſeinen Gefährten gerich⸗ der ſogleich die Rolle verſtand, die er zu ſpielen

atte. Die Furcht dieſes Menſchen iſt wohl begrün⸗ det, verſetzte ſein Landsmann auf franzöſiſch;wenn der Blutablauf nicht geſtillt wird, ſo iſt er in weni⸗ ger als einer Stunde todt. Doch das geht uns nichts an.

Sicher nicht.

Der Mann, welcher alles verſtand, und feſt über⸗ zeugt war, daß der jüngere Offizier ein Militärarzt ſei, bat flehentlich um ſeinen Beiſtand.

Beiſtand! wiederholte der Offizier,einem Räuber einem mitternächtigen Dieb? Pah! Ich bin kein Räuber. Was ſind Sie dann?