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ein reſpektabler Mann dazu, meinen Pult aufzu⸗ brechen.“
Die franzöſiſchen Offiziere ſtellten die gleiche Frage.
„Er hat aber ja nichts entwendet,“ bemerkte der Oberkellner.
„Er hat nichts entwendet?“ ſagte der alte Sol⸗ dat, indem er den Verwundeten, der auf das Ge⸗ ſicht gefallen war, umwendete, ſo daß er auf den Rücken zu liegen kam.„Ich wartete, bis er das Verbrechen ausgeführt hatte.“
Mit dieſen Worten zog er das Paket Briefe aus deſſen Taſche und händigte es Oliver ein.
„Papiere!“ rief Kapitän Domesnil, der ältere der beiden franzöſiſchen Offiziere, achſelzuckend.„Der Wirth kann wohl Recht haben. Zehen gegen eins, wenn der Kerl ein Räuber iſt.“
„Was iſt er aber dann?“ fragte der Major.
„Nichts weiter als ein Spion,“ verſetzte der Ka⸗ pitän„Auch wir ſind ſeit unſerer Ankunft hier durch die Aufmerkſamkeit der Polizei behelligt worden.“
Kaum hörten die Gäſte, welche Italiener waren, die Worte„Polizei“ und„Spion,“ ſo verließen ſie eiligſt das Gemach. Es wäre für ſie gefährlich ge⸗ ge ſelbſt nur Zeugen eines ſolchen Auftritts zu ein.
Major Henderſon und die Offiziere, welche wäh⸗ rend der letzten zwei Tage an der Table dHote ober⸗ flächlich ſich kennen gelernt hatten, hielten eine kurze Berathung über die nöthigen Schritte, um der be⸗ läſtigenden Ueberwachung ein Ende zu machen, deren Gegenſtand ſie waren. Es ſchien dafür nur ein Aus⸗


