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ſelbe Aufmerkſamkeit angedeihen zu laſſen, wogegen dieſer aber heftige Einſprache erhob.
„Er hat nur ſeine Pflicht erfüllt,“ ſagte Major Henderſon,„und ich leiſte Bürgſchaft für ſein Er⸗ ſcheinen. Er iſt engliſcher Unterthan. Beſinnt euch, ehe ihr noch eine weitere Gewaltthat als die begeht, für welche ihr bereits verantwortlich ſeid. Keinen Widerſtand,“ fügte er gegen ſeinen alten Waffenge⸗ fährten auf engliſch hinzu.„Bis jetzt ſind wir beide im Recht und haben die Gerechtigkeit auf unſerer Seite; wir wollen ihnen nicht den leiſeſten Vorwand zu einer Gewaltthat geben. Händigen Sie mir Ihre Waffen ein.“
Es lag etwas Rührendes in dem faſt kindlichen Gehorſam, mit welchem der alte Soldat ſeine Waffen dem Major übergab und zugleich ſich bereit erklärte, ins Gefängniß gehen zu wollen, wenn er es wünſche⸗
Die Worte des Majors, der feſte Ton, in wel⸗ chem ſie geſprochen wurden, geſtützt auf die energiſchen und unwilligen Vorſtellungen der franzöſiſchen Offi⸗ ziere, veranlaßten den Poltzeicommiſſär inne zu hal⸗ ten. In ſeiner Verlegenheit mochte dieſem wohl der Gedanke an das Erſcheinen eines engliſchen Kriegs⸗ ſchiffs im Hafen, das Genugthuung fordere, dunkel als Geſpenſt aufſteigen.*) Jedenfalls wußte er, daß unter dieſen Umſtänden die öſtreichiſche, wie die päpſtliche Regierung ſein Verfahren desavouiren würden, namentlich wenn er es bis zur Gewalt kom⸗ men laſſe.
* Bei der damals ſo oft ſich geltend machenden Gewalt⸗ der enliſchen Regierung lag dieſer Gedanke nicht ſo erne.


