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„Seine Gattin muß es ihm mittheilen,“ rief ſie aus. „Seine Gattin!“ wiederholten die beiden Herren
erſtaunt. On 0
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„Aber ſie hat ja bis jetzt ſeinen Rang noch gar nicht erfahren,“ bemerkte ihr Bruder;„und ich zweifle im mindeſten nicht, daß der Lord gerade in dieſem Augenblick mit ſich zu Rath geht, auf welche Weiſe er ihr dieß mittheilen ſoll.“
„Das Erſtaunen darüber, daß ſie eine Gräfin iſt,“ fügte John Compton bei,„dürfte ſie für den Auftrag ungeeignet machen:“
„Oh! ihr Männer— ihr Männer,—“ rief Miß Lacy betrübt,„wie wenig kennt Ihr unſer Geſchlecht! Wir ſind am ſtärkſten wo Ihr am ſchwächſten ſeid,— in der Stunde der Prüfung und des Kummers. Wenn
Milly findet, daß ſie berufen iſt, die Rolle des trö⸗
ſtenden Engels zu übernehmen, ſo wird ſie über die⸗ ſer Aufgabe das Weib vergeſſen.“
„Sagen Sie lieber, ſie wird nach den edelſten Inſtinkten ihres Geſchlechts handeln,“ ſagte der Mäk⸗ ler im Tone der Bewunderung.„Ueberlaſſen Sie alles Ihrer Schweſter und der jungen Frau,“ fuhr er gegen ſeinen Gaſtfreund gewendet, fort;„man kann es keinen beſſern Händen anvertrauen.“ Herbert Lacy war derſelben Anſicht.
Miß Lacy ging eilends weg, um ihre Freundin aufzuſuchen, die ſie mit ihrem Gemahl im Garten ſpazierengehend traf, mit zitterndem Vertrauen ſeinen Worten lauſchend, mit denen er ſo beredt ein Bild
ihres zukünftigen Lebens— deſſen Hoffnungen und
Ausſichten entwarf.


