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„Sie kümmern ſich wenig um den Geldmarkt,“ antwortete der Mäkler ausweichend und der Vorfall ging unbeachtet vorüber.
Jetzt entſchlüpfte ihm aber ein zweiter Austuf.
„Offenbar kann nichts weniger als eine Panic an der Börſe ſich ereignet haben,“ rief Herbert Lacy lachend.„Glücklicherweiſe habe ich nichts mit derlei Geſchäften zu thun; ich könnte ſo plötzliche Aufregun⸗ gen nicht ertragen.“
„Sie ſind das, was für den Soldaten der Ruhm, die geſpannte Erwartung auf der Jagd für den Jä⸗ ger iſt,“ bemerkte John Compton.
obald die Damen ſich wegbegeben hatten, hän⸗ digte er das Blatt Mr. Lach ein, der Folgendes las: „Plötzlicher Tod des Earl von Dal⸗ ville.— Seine Lordſchaft ſtarb geſtern Nacht
an einem Schlagfluſſe in Dalville Caſtle, kurz nachdem er ſich zur Ruhe begeben hatte. Glück licherweiſe befindet ſich ſein älteſter Sohn, Lord
Arthur— jetzt Earl Dalville— Secretär bei der
Geſandtſchaft in Neapel, noch in England.
„Durch den Tod des verſtorbenen Pairs wer⸗ den mehrere Aemter vacant. Er war eine feſte
Stütze der jetzigen Regierung.“
Eine Mittheilung wie die von dem Tode des Earls von Dabville war im jetzigen Augenblicke dop⸗
pelt peinlich. Weder der Mäkler noch Herbert Lacy fühlten ſich geſtimmt, dieſer Aufgabe ſich zu unter⸗ ziehen, für welche Miß Lacy mit ächt weiblichem In⸗ ſtinkt ſogleich den rechten und in der That einzigen Weg herausfand, durch welchen der Schlag etwas ge⸗ mildert werden konnte.


