Teil eines Werkes 
3. Band (1860)
Entstehung
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„Sprechen Sie nicht von ihm,“ unterbrach ihn ſein Beſucher unter peinlichem Erröthen.„Gebe der Himmel, daß ich nie mit ihm zuſammentreffe.“

„Amen!“ rief der Mäckler;„denn er iſt ebenſo gewiſſen⸗ als herzlos. Nie ſollen Sie ſeinen Namen aus meinem Munde vernehmen.“

„Ich kenne ihn bereits,“ bemerkte der Lord— „Harley.“

John Compton wünſchte im Stillen, er möchte nie den wahren Namen erfahren.

Milly vermochte es nicht über ſich, gewiſſe unbe⸗ ſtimmte Ahnungen wegen der Zukunft zu unterdrücken, als ſie ihre Hand dem edelmüthigen Manne reichte, der ſo viel gethan hatte, ihr ihre Selbſtachtung wie⸗ der zurückzugeben.

„Sollte er vielleicht einmal das Opfer bereuen!“ murmelte ſie wiederholt vor ſich hin, und der Zweifel glitt wie ein dunkler Schatten zwiſchen ihr und ihrem jetzigen Glücke hindurch.

Die Ceremonie hatte zu früher Stunde ſtattge⸗ funden und bis jetzt kannte die Braut noch nicht ihren Rang, indem ſie ihren Gatten noch immer für einen armen Gentleman hielt. Wäre er aber auch ein Fürſt geweſen, ſo hätte ihn dieß in ihren Augen nicht höher gehoben.

Die Hochzeitsgeſellſchaft ſaß am Frühſtücktiſche, E als der Diener mit den Zeitungen eintrat. John pe Compton griff nach der Times. 6

Unwillkürlich entſchlüpfte ihm ein Ausruf des Er⸗ zie ſtaunens, indem er zugleich einen Blick auf den Bräu⸗ tigam warf.

„Etwas Intereſſantes?“ fragte Herbert Lacy. mi