Teil eines Werkes 
3. Band (1860)
Entstehung
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„Da iſt vollauf Zeit, um ſich bis dahin zu ver⸗ mählen, meine ich?“ bemerkte Herbert Lacy.

Seine Schweſter führte Milly aus dem Zimmer.

Nachdem einmal Milly den Bitten ihres Retters nachgegeben hatte, ſeine Gattin zu werden, ſo willigte ſie auch darein, ihm den Tag vor ſeiner Abreiſe aus England die Hand zu reichen. Unter andern und weniger dringenden Umſtänden hätte ſie wahrſchein⸗ lich Aufſchub verlangt. Nur ein Zeuge außer den Lacy's ſollte bei der Ceremonie gegenwärtig ſein, John Compton.

Lord Arthur kehrte als ein viel glücklicherer Mann nach London zurück, als er es verlaſſen hatte und doch hatte er einen Schritt gethan, um deſſen willen ihn die Welt für wahnſinnig erklärt und ſich über ihn luſtig gemacht hätte, wenn er ihr geſagt haben würde, daß er nur daran denke. Er gehörte aber unter die Menſchen, die ſich um deren Anſichten nichts kümmerten.

John Compton war eben nicht ſehr überraſcht, als man ihm das Reſultat der Beſuche des Lords in Richmond mittheilte: ſeine eigenen Wahrnehmun⸗ gen hatten ihn einigermaßen darauf vorbereitet und er freute ſich über dieſes Ereigniß um Milly's willen.

„Gewiß,“ verſetzte er, in Erwiderung auf des Bräutigams Erſuchen, daß er als Zeuge bei der Verſchreibung figuriren möchte, die er ſeiner künf⸗ tigen Gattin zu machen gedachte.„Sie haben ſehr edel gehandelt und es iſt mein aufrichtigſter Wunſch, daß Ihre Verbindung recht glücklich ausfalle. Es war meine Abſicht, für Milly zu ſorgen,“ fügte er bei,„wenn etwa der Schurke—“