P
Heimweſ
W
„Ja.“
„Und in den Augen des Himmels waren Sie es auch.“
„Aber in denen der Welt?“
„Dieſer wollen wir entfliehen. Das Land, in welches mein Beruf mich führt, iſt weit entfernt von England,— reizend wie Ihre Schönheit— reich an Gaben der Natur,— ein Land voll von wohlduftenden Blumen und Gewächſen. Dort, in dem ruhigen
ſen, in das ich Sie zu bringen beabſichtige, können Sie die Vergangenheit mit all' ihrem Kum⸗ mer vergeſſen.“
„Ein Traum, Arthur— ein Traum!—“ ver⸗ ſetzte ſeine Zuhörerin traurig,„und doch iſt der Ge⸗ danke ſo ſüß, daß Sie die Abſicht haben, mich daran Theil nehmen zu laſſen.“
„Sie ſollen daran Theil nehmen, Milly,“ ſagte ihr Liebhaber.„Bei dem Himmel, der Zeuge mei⸗ ner Aufrichtigkeit und eingedenk meines Gelübdes iſt, — bei der Stimme in Ihrem weichen Buſen, welche für mich ſpricht, beſchwöre ich Sie, nicht durch ein irrig verſtandenes Ehrgefühl mein Glück zu zerſtören. Mit Ihnen wird meine bis jetzt zielloſe Exiſtenz einen Zweck erhalten— einen Sporn zur Thätigkeit. Ich kann um meiner ſelbſt willen nicht allein leben; ohne Sie gibt es für mich nur eine elende Eriſtenz.“
Eine Sache, welche das Herz befürwortet, iſt halb gewonnen; und doch dauerte es lange und er⸗ forderte des Freiwerbers ganze Beredtſamkeit, um die Einwilligung der armen Zigeunerin zu erlangen,
ſeinen Namen und Vermögen zu theilen. Seinen
wahren Rang kannte ſie, wie unſere Leſer wiſſen,


