Teil eines Werkes 
3. Band (1860)
Entstehung
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auswärtigen Angelegenheiten ſelbſt, ſondern nur von einem der Unterſecretäre geſchrieben.

„Ich habe kindiſch gehandelt,“ rief der Lord, nachdem er dieſe Notification geleſen hatte;„habe mit meiner künſtigen Laufbahn geſpielt; und im Gan⸗ zen, was für einen Grund,— das heißt was für einen erheblichen Grund habe ich, daß ich wünſchen ſollte, in England bleiben zu dürfen? Keinen— durchaus keinen.“

Er ſeufzte, als ſich ſeine Gedanken der wohlbe⸗ kannten Wohnung des Sir Herbert Lach in Rich⸗ mond zuwendeten.

„Ich muß hinüberreiten und mich verabſchieden,“ fuhr er fort.„Arme Milly! Sie wird mich ſehr vermiſſen; aber Mitleid darf ſich nicht in die ſtrengen Pflichten des Lebens miſchen.“

Gewiß nicht, Lord Arthur— es wäre abge⸗ ſchmackt, dieß zu erwarten.

Das Verlieben gleicht nahezu dem Einſchlafen; wir wiſſen nie genau den Moment, in welchem der Wechſel eintritt. Wäre die verlaſſene Zigeunerin über die Natur ihrer Gefühle gegen ihren Erretter gefragt worden, ſo würde ſie offen und gewiſſermaßen wahr⸗ heitsgetreu geantwortet haben, ſie ſeien die einer Schweſter gegen einen aufmerkſamen und liebevollen Bruder.

Abermals ein Beiſpiel, wie leicht wir uns ſelbſt täuſchen.

Bei ſeiner Ankunft in Richmond ließ der Lord, wie gewöhnlich, ſein Pferd im Hotel ſtehen und be⸗

gab ſich zu Fuß in die Wohnung von Herbert Lacy.

Unterwegs entwarf er in Gedanken hundert Pläne