Teil eines Werkes 
3. Band (1860)
Entstehung
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wenig von Poeſie in ſich verſpürte, ſo beſaß er dafür vielen geſunden Verſtand und Ehrbarkeitsgefühl; er hätte ſicher ſein Scherflein gerne dem Alter oder der hilfloſen Kindheit gegeben, aber dieſe ſchwarzbärtigen Burſche, in voller Winnekraſt, welche um eine Gabe baten, brachten ihm wo möglich eine noch ſchlimmere 3 von den„Musjös“ bei, als er zuvor gehegt atte.

„Haben Sie Geduld mit ihm,“ rief Oliver;„ſie waren einſt die Herren der Welt.“

„Dann hätten ſie es auch bleiben ſollen,“ ſagte der alte Soldat trocken.„Aber wahrſcheinlich war damals England noch nicht geboren.“

„Das haben ſie erobert,“ ſetzte Philipp bei.

„Dieſe da,“ wiederholte Peter mit verächtlicher Gebärde—„hol' ſie der Henker dafür; ich kann Vieles glauben, aber daß dieſe Kerle England ſollten krobert hoen das kann ich nicht hinunterbringen!“

„Das geſchah vor Jahrhunderten,“ bemerkte unſer Held lachend.

„Ah! alſo vor ſo langer Zeit, daß es gar nicht hat ee können.“

rſt als ſein Herr ihn verſicherte, daß die Er⸗ oberung Englands durch die Römer eine hiſtoriſche Thatſache ſei, glaubte Peter, daß ſeine jungen Gentle⸗ men, wie er die beiden Freunde bezeichnete, ihn nicht zum beſten halten.

Aber auch ſelbſt jetzt noch tröſtete er ſich mit dem Gedanken, daß es nur hiſtoriſch wahr ſei. Gleich Karl V. ſchenkte der alte Soldat der Geſchichte nicht viel Glauben.

Wie unſere Leſer vorausſetzen werden, ſo gehörte