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vorwärts, der ſeine Haue wie eine Muskete auf der Schulter trug. Als ſie bei einer Wendung der Straße eine Vertiefung erreichten, erblickten ſie eine jener Karavanen, in welcher Bänkelſänger, Zigeuner und alle die vagabundirenden Leute, die von allem an⸗ dern, nur nicht von Arbeit leben, zu reiſen pflegen.
Martha war eben im Begriff Milly, die während Kaled's Abweſenheit aus dem Karren entſprungen war, wieder in ihr Gefängniß zurückzuſchleppen, trotz der Anſtrengung, welche Hliver machte, ſie daran zu hindern. Die alte Zigeunerin hatte ihr Meſſer ge⸗ zogen und hielt mit ihren Drohungen und Flüchen den muthigen Jüngling im Schach.
Die Ankunft des alten Soldaten und deſſen Ge⸗ fährten änderte mit einemmale den Stand der Dinge gänzlich. Ohne einen Augenblick ſich zu beſinnen eilten ſie zum Beiſtand herbei.
„Weg mit dem Meſſer!“ rief Peter ſeine Haue ſchwingend,„oder ich verſetze Euch eins.“
Die alte Hexe ſtierte ihn wie eine verſcheuchte Tigerin an. Schäumend vor Wuth hätte ſie die Waffe Milly in's Herz geſtoßen, wenn nicht ein Schlag von Philipp's Pritſche ihren Arm gelähmt hätte; worauf es erſt unſerem Helden, der raſch ſeine ganze Kraft zuſammennahm, gelang, die Gefangene aus ihren Griffen zu befreien.
„Gib auf ſie Acht, Philipp,“ rief er aus.„Peter und ich wollen das Uebrige ſchon in Ordnung bringen.“
„Mein Kind!“ rief die jugendliche Mutter.„Die Teufelin wird es ermorden, mein Kind!“
„Wo iſt es?“ fragte der Jüngling, deſſen Schutz ſie anvertraut worden war.


