243
Peter Marl und die Knaben, welche bei ihm ge⸗
blieben waren, blickten ſchon lange mit gierigen Augen nach dem Veſperbrode, welches einladend unter dem Schatten einer prachtvollen Ulme ausgebreitet ſtand. Nach ihrem Appetit zu ſchließen, meinten ſie, es ſei Zeit, daß Oliver Brandreth zurücktehren ſolle.
Der alte Soldat hatte ſeine Pfeife bereits zum
drittenmale geſtopft— ein ſicherer Beweis, daß er
entweder ſehr hungrig oder höchſt ungeduldig gewor⸗ den war.
Einige der jüngeren Knaben erboten ſich, nach unſerem Helden zu ſehen.
Peter erklärte aber, ſelbſt gehen zu wollen und empfahl den Zurückbleibenden den Mundvorrath ſorg⸗ fältig zu bewachen.
„Man muß immer ein ſcharfes Auge auf das Fourageweſen haben, meine jungen Herrn; es war ein Hauptgrundſatz des Herzogs*). Vielleicht geht Mr. Blandford mit mir,“ fügte er bei.
Philipp ſchulterte ſeine Pritſche und erklärte, daß er ihm bereitwillig folgen werde.
Beide waren noch nicht weiter als eine Meile die ſchmale mit Hecken eingefaßte Straße hinabge⸗ kommen, welche die Mauer von Melina Houſe ein⸗ faßte, als ſie die Angſtrufe einer Frau und die Stimme unſeres Helden vernahmen, der in einen heftigen Streit verwickelt war⸗
„Das iſt Oliver,“ rief ſein Freund in hohem Grade beſorgt.
Zugleich ſprang er, gefolgt von ſeinem Gefährten,
„
*) Wellingtyn. 1 16*


