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vorrath auf den Boden und fing an, das Abendbrod zu bereiten.
Siebenzehntes Kapitel.
Es iſt ganz merkwürdig, mit welchem Eifer die Jugend ihren erſten Kampf mit der Welt ausſicht. Die Vorliebe für Abenteuer entwickelt ſich von ſelbſt gleich einem Inſtinkt; es liegt ein Zauber in ihren Gefahren, ein Genuß in ihren Myſterien, die noch größer ſind, als ſelbſt der Triumph des Erfolgs; denn mit dem Erfolge läßt die Aufregung nach und es folgt Ruhe, der Schatten jener Abſpannung, welche früher oder ſpäter die Oberherrſchaft gewinnt.
Man ſpricht zwar oft von der Weisheit des Al⸗ ters, aber ſelten von deſſen Energie.
Oliver Brandreth hatte ſich feſt vorgenommen, in die eiferſüchtig bewachten Umſchließungsmauern von Melina Houſe einzudringen; an die Gefahr, die ihm dabei drohen könnte, dachte er auch nicht einen Au⸗ genblick. In ſeinen Gedanken beſchäftigte er ſich nur mit der armen Gefangenen, mit welcher der Zufall ihn zweimal in ſo eigenthümliche Berührung gebracht hatte. Er war überzeugt, das ſie unterdrückt ſei und ſo hörte er gleich den meiſten edelmüthigen und em⸗ pfänglichen Naturen mehr auf die Eingebungen ſei⸗ nes Herzens als auf die Warnung der Stimme der Klugheit. Letztere muß wohl eine Tugend ſein, da die ganze Welt übereingekommen iſt, ſie ſo zu bezeich⸗


