Teil eines Werkes 
1. Band (1860)
Entstehung
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ten vergebens auf die Gelegenheit gelauert, ihn ein⸗ ſi drei Trage lang vom Geſchäft entfernt zu ehen.

Der Zufall begünſtigt oft ſelbſt die Ausführung unſerer Abſichten in einem Augenblicke, in welchem wir es am wenigſten erwarten.

An demſelben Morgen, an welchem John⸗Comp⸗ ton nach Kotswold verreiste, richtete ſich der lang erprobte Buchhalter in dem Privatbureau ſeines Prinzipals ein und befahl Randal Rand ihm beim Heffnen und Copiren der Briefe behülflich zu ſein.

Die vermeintliche Geſchäftsunkenntniß des jun⸗ gen Menſchen hatte Baines bei dieſer Wahl gelei⸗ tet; aber der neue Commis war durchaus nicht ſo unwiſſend, wie er ſich einbildete.

Noch nie hatten die Zöglinge von Carwell Hall mit ihrem Mittageſſen ſich ſo ſehr beeilt, als an dem wichtigen Mittwoch, an welchem ſie den Aus⸗ flug nach dem Zigeunerlager machen durften.

Oliver wurde förmlich mit Fragen beſtürmt. Ob er ſelbſt die Zigeuner geſehen habe? Woher er etwas von ihrer Anweſenheit in der Nachbarſchaft erfahren habe?

„Das iſt mein Geheimniß,“ verſetzte unſer Held mit ſchelmiſchem Lachen.

„Ein Geheimniß!“ riefen die Knaben;„das iſt nicht ſchön.“

Vergebens ſuchten ſie es aus ihm herauszulocken, da ſie bemerkten, daß er es vor allen außer vor Philipp zu bewahren geſonnen ſei.

„Kommt, ihr jungen Herrn,“ ſagte Peter Marl, „ſeid ihr gerüſtet?“