Teil eines Werkes 
1. Band (1860)
Entstehung
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gaß. Zu ſeiner Rechtfertigung müſſen wir aber an⸗ führen, daß, ſobald er von der Nothwendigkeit einer Nachforſchung überzeugt worden war, er weder Gleich⸗ gültigkeit noch Mangel an Energie zeigte, ſondern ſogleich Anſtalten traf, ſich in Begleitung ſeines Ad⸗ vokaten nach Melina Houſe zu begeben.

Der letztere, ein ſehr gewandter und intelligenter Mann, erhielt auf ein eidliches Zeugniß des Ma⸗ jors hin von dem Kanzler die Vollmacht, mit der angeblichen Wahnſinnigen ſich beſprechen zu dürfen.

„Wann wollen Sie ſich auf den Weg machen?“ fragte John Compton, nachdem die Sache geordnet war.

Der Oberſt verſicherte ihn, daß er am folgenden Morgen die Stadt zu verlaſſen beabſichtige.

Der Makler ging einen Augenblick mit ſich zu Rathe. Er war die zwei vorhergehenden Tage von der Börſe weggeblieben, ohne daß die Firma dar⸗ unter Noth gelitten hätte,— wie ſollte er es daher nicht wagen, noch einen dritten, vierten oder ſelbſt fünften Vacanztag zu machen? Baines, der Buch⸗ halter war ſehr zuverläſſig, wie er meinte.

„Ich will Sie begleiten,“ rief er aus.„Es iſt länger als ein Jahr her, ſeit ich meinen Mündel nicht ſah, und glaube, daß der Anblick Philipp's und ſeines jungen Freundes Oliver wohlthuend auf mich wirken wird.“

Mr. Baines nahm die Nachricht von der beab⸗ ſichtigten Abweſenheit ſeines Principals ohne den mindeſten Ausdruck von Erſtaunen oder Befriedi⸗ gung auf; und doch hatte er ſchon ſeit ſechs Mona⸗