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„Gib Ruhe,“ ſagte Martha zu ihrem Sohne in rumäniſcher Sprache;„willſt Du denn das rothe Gold der Häuſerbewohnerin um eines eitlen Wortſtreits willen verlieren?“
„Ich wollte die Lady nicht beleidigen,“ murmelte der Sohn,„ich bin nur ein armer unwiſſender Zi⸗ geuner; mein Bellen iſt ſchlimmer als mein Biß.“
„Wenn Du beißen in der Dunkelheit,“ bemerkte Samba,„dann Du nicht zuvor bellen.“
„Genug davon,“ ſagte ihre Gebieterin;„es iſt unmöglich, völlig unmöglich, daß ein Geſchöpf dieſer Art die Abſicht gehabt haben konnte, mich zu belei⸗ digen. Seid Ihr Willens das elende Mädchen und ihr Kind zu ihrem Stamm zurückzubringen, und ſie zu heirathen?“
„Ich bin ganz dazu bereit,“ antwortete Kaled, „ſobald man mich dafür bezahlt.“
„Sprecht, wie viel ihr für Eure Willfährigkeit ver⸗ angt.“
Martha und ihr Sohn flüſterten einige Secunden lang mit einander.
„Hundert Schwere— Pfund, wollte ich ſagen,“ werſetzte der erſtere;„es iſt wenig genug, wenn Sie an die Schande denken, die auf Milly haftet, und an ihren Balg.“
„Hier iſt eine Abſchlagsſumme,“ rief die Dame, eine Anzahl Souverains auf den Tiſch legend.„So⸗ bald ſie Eure Frau iſt, ſollt ihr den Reſt haben. Ihr müßt ſie aber geſetzlich heirathen— in der Kirche,“ fuhr ſie fort,„und zwar in Gegenwart von Zeugen, die ich ſtellen werde.“
„Und was gibt mir Sicherheit, daß Sie Ihr Wort


