chen Blicke der Bewunderung, mit welchem er Lady Fairclough betrachtete, welche ihn unter allen andern Umſtänden mit Verachtung und Unwillen aus ihrer Nähe weggewieſen hätte.
„Iſt dieß die Häuſerbewohnerin?“ fragte er.
Martha antwortete bejahend durch ein ſcheußliches Grinſen. 4
„Wir ſind beide verletzt worden,“ ſagte die Dame, „und zwar in dem zarteſten Punkt und durch den⸗ Verbrecher; ich muß und will Gerechtigkeit
aben.“
„Nichts leichter als dieß,“ verſetzte der Landſtrei⸗ cher,„vorausgeſetzt, daß Sie Willens ſind etwas da⸗ für zu zahlen; denn Gerechtigkeit erlangt man nicht umſonſt. Ich habe darin viel gelernt, ſeitdem ich die Zelte verlaſſen habe.“
„Recht mein Junge— ganz recht,“ bemerkte das
alte Weib beiſtimmend. „Er geht oft mit ihr Nachts an dem Flußufer ſpazieren. Ich bin ſchon oft nahe genug geweſen, um ihre Stimmen hören zu können. Die Mutter könnte ſich Milly's bemeiſtern, während ich—“
„Elender,“ rief die ſchwache und noch immer ver⸗ blendete Gattin;„wollt Ihr ihm etwas zu Leide thun?“
„Ich meinte doch, Sie hätten geſagt, es ſei uns beiden von derſelben Perſon Unrecht zugefügt worden?“ „Durch das Mädchen— die verworfene Buhlerin, die ihn in ihr Liebesnetz gelockt— ſein Herz durch ihre argen Künſte von mir abwendig gemacht hat.
enn Ihr nur ein Haar auf ſeinem Haupte berüh⸗ ret, ſo würde ich Euch durch das ganze Königreich


