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begriff dieſe doch ſo viel, daß die Zigeunerin nichts zu bewegen vermöchte, ihrer ebendih
ben zu gehen, während dieſelbe gegen eine Entfüh⸗ rung nichts einzuwenden habe.
„Laſſen Sie Ihren Sohn ſie heirathen,“ ſprach ſie.„Ich will der Dirne eine reiche Ausſtattung ge⸗ ben, wenn ich ſie mir dadurch aus dem Wege räu⸗ men kann.“
„Sie muß ſich nach dem Geſetz im Lager rich⸗ ten,“ bemerkte Martha;„es kann dieß folglich erſt in dreißig Tagen geſchehen.“
„Und dann?“
„Das übrige iſt eine Kleinigkeit, vorausgeſetzt, daß der Stamm damit einverſtanden iſt; mag ſie dann einwilligen oder nicht,“ murmelte die alte Hexe.
Gleich den meiſten eiferſüchtigen Frauen fühlte Lady Fairclough einen krankhaften Wunſch, von ihrem Kummer ſich befreit zu ſehen; und nachdem ſie ver⸗ mittelſt einer zweiten Beſtechung das Geheimniß von Milly's Verſteck erfahren hatte, machte ſie ſich ſogleich in Begleitung ihrer treuen Samba nach Richmond auf den Weg. In dem ländlichen Wirthshauſe ge⸗ rade gegenüber der Allee, welche nach Woodbine Cottage führte, wartete ſie mehrere Stunden lang auf das Erſcheinen ihres falſchen Gemahls. Endlich trat er aus der Hausthüre mit einem reizenden jun⸗ gen Mädchen am Arme. Trotz ihres Entſchluſſes, ihre Gefühle zu bemeiſtern, überwältigte ſie doch die Leidenſchaft. Sie wäre herausgeſtürzt und hätte ihn mit Vorwürfen überſchüttet, wenn die Negerin ſie nicht zurückgehalten hätte.
„Nicht doch, Miſſie, Milady,“ ſprach ſie,„müſſen
lerin an's Le⸗
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