Teil eines Werkes 
1. Band (1860)
Entstehung
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Geſchöpf;„ich befinde mich in mitleidsloſen Hän⸗ den! Keinen Freund— keine Hoffnung, keinen Beſchützer!“

Der Mann brach in ein rohes Lachen aus, und ſie am Arme ergreifend, führte er ſie, ohne daß ſie Widerſtand zu leiſten verſucht hätte, nach dem Hauſe.

Keine dieſer beiden Perſonen hatte die Anweſen⸗ heit Oliver Brandreth's entdeckt, welcher während dieſer kurzen aber ganz außergewöhnlichen Scene kaum zu athmen gewagt hatte. In der Frau er⸗ kannte er die unglückliche Reiſende, die er früher aus den Händen der Zigeuner in der Scheune be⸗ freit; in dem rohen Wärter den Menſchen, den er unvorſichtiger Weiſe aus der Falle losgelaſſen

hatte.

Er ſchlug eiligſt wieder den Rückweg ein, ge⸗ langte bald wieder an das Wächterhäuschen, in deſ⸗ ſen Nähe er ſich auf eine Bank ſetzte, wo er mit pochendem Herzen die Rückkehr ſeines Gefährten ab⸗

wartete.

Er war noch nicht lange da, als er Randal und das Mädchen zurückkommen ſah. In ihrer Geſell— ſchaft befand ſich eine dritte Perſon— ein ſchmäch⸗ tiger finſter ausſehender Mann in ſchwarzer Klei⸗

dung, der, wie er richtig vermuthete, der Doktor war.

Wer iſt dieſer Knabe?“ fragte der Eigenthümer von Melina Houſe, ſobald er unſern Helden erblickte,

indem er zugleich dem Mädchen einen zornigen Blick

zuwarf, welche zu geängſtigt ſchien, um ihm antwor⸗

ten zu können.

„Er kam mit mir hieher,“ verſetzte Randal zuver⸗