Teil eines Werkes 
1. Band (1860)
Entstehung
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„Ich weiß nichts gutes von ihnen,“ rief der Pächter aus.„Keelan, das Haupt der Bande ſoll, wie man ſagt, ſehr erfahren in Viehkrankheiten ſein; ich hatte aber nie mit ihm zu thun— und die, welche mit ihm zu thun hatten, haben es meiſtens bereut. Manches arme Mädchen und mancher ein⸗ fältige Burſche hat die Stunde verflucht, in welcher ſie ſeine Hülfe in Liebesnöthen/ in Anſpruch genom⸗ men haben. Doch ich will nichts weiter darüber ſagen,“ fügte er bei, indem er zugleich ſein Pferd mit der Peitſche zum Weitergehen antrieb.

Je mehr man ſich Melina Houſe näherte, um ſo waldiger wurde die Gegend, ſo daß nur die zier⸗ lichen alten Giebel des Hauſes ſichtbar waren, als das Fuhrwerk wenige Schritte von dem Portierhäus⸗ chen entfernt anhielt.

„Wir ſind zur Stelle,“ ſagte Pächter Beacon.

Die Knaben dankten ihm für ſeine Güte und ſprangen herab.

„Das Haus ſteht nicht im beſten Ruf,“ fuhr der alte Mann fort, der ſeither vergebens nachgeſonnen hatte, welcher Grund wohl die beiden Knaben dahin führen könne.

„Sein Ausſehen iſt allerdings nichts weniger als einladend,“ bemerkte Oliver, der die mit ſtarkem Eiſen beſchlagene und auf der innern Seite mit feſten Dielen verſehene Thüre betrachtete, wie wenn man jedem neugierigen Auge den Blick in das In⸗ nere dadurch hätte unmöglich machen wollen.

Er zog an der Glocke.

Auf dieſes erſchien ein Mädchen von etwa acht⸗ zehn Jahren, die Tochter des Portier.